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Achtsamkeitsmeditation

Was ist das?

Achtsamkeit bedeutet im MBSR-Zusammenhang das Sich-einlassen auf den Moment - mit einem nichtwertenden Gewahrsein. Schwierigkeiten des Alltags, die uns belasten und unter Druck setzten, können wir mit einem veränderten Umgang und einer veränderten inneren Haltung besser bewältigen. Wir lernen, diese Dinge so sein zu lassen, wie sie sind, so dass sie unsere Entscheidungen, unser Wohlgefühl und unsere Gesundheit nicht mehr negativ beeinflussen. Die Technik, die es zu lernen gilt, hört sich einfach an, aber es braucht dazu Anleitung und Übung: Anhalten, atmen, registrieren. Was sich dahinter verbirgt, lässt sich im 8-wöchigen Kursen lernen.

Achtsamkeit

Achtsamkeit liegt im Trend. Sogar Deutschlands berühmter Trend- und Zukunftsforscher Matthias Horx hat sich mit diesem Thema beschäftigt. Das Thema, so resümiert Horx, wird wissenschaftlich erforscht, von Medien dankbar aufgegriffen und ist in den Bereichen Lebenshilfe, Psychologie und Gesundheit ebenso ein Thema wie in Kunst und Literatur.


Für einen Trend Achtsamkeit spreche auch, dass es in die „Business-Kultur vordringt“ und Firmen ihren Mitarbeitern Achtsamkeit zur Stress-Prävention anbieten. Aus Sicht von Horx geht es nicht um Wellness, sondern um innere, reflexive Prozesse: „die Arbeit der mentalen Selbstveränderung.“ Daher bedeute Achtsamkeit auch eine neue Freiheit.

Achtsamkeit bedeutet mehr als nur Stillsitzen 

In der Achtsamkeits-Bewegung existiert ein aktives und ein reflexives Moment: Ein Bedürfnis, sich selbst im Verhältnis zur Welt zu betrachten und zu bewegen.

Achtsamkeits-Techniken greifen sowohl auf fernöstliche Elemente wie auf Erkenntnisse der Kognitions-Psychologie zurück. Ziel ist die Wieder-Entdeckung des Selbst.

Der zentrale Begriff lautet: Selbstwirksamkeit.

Dies bedeutet: Das Selbst und die Welt in ein neues schöpferisches Verhältnis zu bringen.


Achtsamkeit heißt, zu lernen, unsere Erwartungen, die Flut der inneren Bilder und Beeinflussungen, abzuschalten – um wahrzunehmen, was tatsächlich ist. In der Achtsamkeits-Haltung erproben wir unsere neuronale Plastizität, sowie die Selbstwahrnehmung.

Achtsamkeit bedeutet: Wissen wieder an Kompetenz, Information an Fähigkeiten und Kommunikation an Verstehen zu koppeln. Dazu gehört: Geduld lernen. Wenn man in alltäglichen Situationen – an der Bushaltestelle, beim Arzt, beim Autofahren – den Geist aufmerksam wach hält, ohne ständig an seinem Smartphone zu fummeln, hat man schon einen gewaltigen Schritt zur Freiheit geschafft.


Wir üben eine Ablenkungs- und Aufmerksamkeitsdiät, bei der es nicht um Verzicht, sondern um inneren Reichtum geht. Achtsamkeit ist auch eine gute Medizin gegen das allgegenwärtige problematisieren.

Achtsamkeit heißt, anders kommunizieren zu lernen, denn alles Leben ist Beziehung. Erst wenn man Menschen empathisch wahrnehmen kann, ohne sie unentwegt zu bewerten, zu beurteilen, wie das in der hypervernetzten Welt Usus ist – erfährt man Weltverbundenheit.


Achtsamkeit als „reife Individualität“

  • Probleme sind nichts anderes als Lösungsvorschläge, die wir noch nicht “lesen” können
  • Krisen sind Störungen mit Veränderungspotential


Die „Zappelphilippe” sind schlichtweg Nichtangepasste einer Schulwelt, die den Körper stilllegen möchte. „Ein Problem zu lösen bedeutet einfach, es so darzustellen, dass die Lösung erkennbar wird.”, formulierte der Systemsoziologe Herbert A. Simon. Achtsamkeit scheint nur auf den ersten Moment eine Abkoppelung von der Wirklichkeit. In einer überfüllten, überreizten, überkomplexen Welt müssen wir wieder lernen, uns auf neue Weise auf uns selbst zu besinnen.

Doch beinhaltet der Begriff "Achtsamkeit" die tiefere Erkenntnis, dass die Welt gar nicht wirklich überfüllt, überreizt, überkomplex, überfällig ist. Wir konstruieren sie nur so durch unsere Vorstellungen!


An diesem Punkt mündet Achtsamkeit in einen Freiheitsbegriff. Achtsamkeit ist die Kulturtechnik der reifen Individualität in einer konnektiven Welt.

Die Zeichen der Zeit: Ob in unserem Verhältnis zur Nahrung, zu Kleidung, zu Tieren, zu Energie,- überall suchen Menschen nach neuen Beziehungen, die das funktionalistische Paradigma überwinden und Beziehung zu uns selbst und zu anderen an die erste Stelle rückt. (Quelle: Matthias Horx, Zukunftsforscher)


 
 
 
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